Kultur

  • Sonntag, 15. Januar, 17 Uhr
    Musik aus entfalteten Einzeltönen
    «Eigentlich ist in dem alten Tonsystem nicht möglich, was ich an Musik ersehne …» So beschrieb im Oktober 1921 der Gründungspriester Friedrich Doldinger sein Dilemma. Wie andere Musikerseelen seiner Zeit empfand er das herkömmliche Tonsystem mit seinen nur aus kleinen und grossen Sekundschritten aufgebauten Skalen als zu starr, zu wenig nuanciert. Das neue Ton-Empfinden würde – so Rudolf Steiner - ermöglichen, in einem Einzelton bereits eine Melodie zu erleben. So mögen die Gedichte von Gertrud Spörri, Friedrich Doldinger, Rudolf Meyer und Berthold Wulf in der Vertonungen von Johann Sonnleitner im Sinne einer Bemühung um religiöse und musikalische Erneuerung genommen werden. Gesang: Atsuko Murata, Hubert Michael Saladin, Sprache: Andrea Klapproth, Orgel und Hammerflügel: Johann Sonnleitner

  • Sonntag, 19. Februar, 17.00 Uhr
    Konzert mit zwei Bratschen
    Johanna Lamprecht ist freischaffende Bratschistin und Projektgestalterin in künstlerischen Kontexten aus Basel. Roswitha Killian ist Bratschistin des Nathan-Quartetts in Hamburg. Dieses Duo-Programm ist ein «kleines Fest» für die Bratsche, indem es mit spielfreudigen, melancholischen, heiteren und gesanglichen Kompositionen die klangliche Vielfalt des Instrumentes erlebbar macht.

  • Sonntag, 5. März, 11.10 Uhr
    Ausstellungseröffnung Bildnerisches Annähern an einen Lebensprozess, das Sterben
    Ausstellungseröffnung mit Jürgen Grieger-Lempelius, Freiburg i. Br.
    Während der Karwoche, Mo., 3. - Do., 6. April: Künstlersches Gestalten zum Thema.
    Jeweils nach der Menschenweihehandlung 10.45 bis 12.15 Uhr. Jürgen Grieger-Lempelius, geb. 1959 in Fulda, Maschinenschlosserlehre bei der DB, Studium bei Günther Mancke, Studium Bildhauerei an der Alanushochschule, seit 1989 freischaffend tätig als Bildhauer, Maler und mit Land-Art-Projekten, Lehrtätigkeit an der Edith-Maryon-Kunstschule in Freiburg Munzingen und am Emerson-College für visual art, Forest Row, England.
    (Es sind keine künstlerischen Vorkenntnisse nötig. Voranmeldung in der Gemeinde erwünscht.)

  • Freitag, 10. und Samstag, 11. März
    Die beiden Gemeindetage stehen unter dem Motto «Vom Humor zum Weltenhumor».
    Am Freitag geht es vor allem lustig zu: Zum Auftakt wird es von 17-18 Uhr einen Clownkurs für Jugendliche und Erwachsene mit Vanilli und Topolino geben (Gabriela und Sebastian Jüngel), parallel dazu ein Kinderprogramm, so dass auch Eltern teilnehmen können. Am Abend zeigen uns die beiden Clowns von 19-20 Uhr ihr Programm «Hupala»: Gerufen, gekommen – und was nun? Vanilli und Topolino wissen nicht, was auf sie zukommt. Doch dann geht‘s los! Poetisch, musikalisch, überraschend. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Am Samstag gehen wir dann im Gespräch mehr dem Ernst des Humors auf den Grund.

 

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